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PETER MÜLLER IMMOBILIEN IN JENA

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Wissenswertes über die Tätigkeit eines Immobilienmaklers


Das Berufsbild

Für das Berufsbild des Immobilienmaklers gibt es in Deutschland noch keine gesetzlich normierten Voraussetzungen.
Jeder der sich zur Ausübung dieses Berufszweiges befähigt fühlt,
kann ohne Nachweis einer spezifizierten Qualifikation Wohnungen, Häuser oder Gewerbeobjekte vermitteln.

Aufgrund dessen ist der Beruf des Maklers für den potenziellen Kunden,
ganz im Gegensatz zum europäischen Ausland, immer noch ein Bereich mit Berührungsängsten.

Die Maklerätigkeit wird in der breiten Öffentlichkeit immer noch als ein Beruf assoziiert,
der mit relativ wenig Einsatz viel Geld erwirtschaftet.

Doch die Praxis sieht anders aus:

Von den vielen Maklern, die im Internet oder der Tagespresse ihre Dienste anbieten,
sind die meisten nach einiger Zeit wieder vom Immobilienmarkt verschwunden.

Die Immobilienmärkte werden spezifischer, die Rahmenbedingungen komplexer.
Diese Anforderungen erfordern außer einem immensen persönlichen Einsatz,
Verkaufstalent und kommunikativen Fähigkeiten,
ein hohes Mass an Kenntnissen der regionalen und
überregionalen Immobilienmärkte sowie qualifiziertes Fachwissen rund um die Immobilie.

Der seriöse Makler ist nicht ausschliesslich Vermittler, sondern
Immobilienberater

mit einem nur durch qualifizierte Ausbildung erworbenem Spezialwissen.

Die Praxis

Es gibt zwei verschieden Arten der Vorgehensweise um das Maklerhonorar zu verdienen.

Die Tätigkeit als Nachweismakler oder als Vermittlungsmakler.

Der Nachweismakler hat die Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages nachzuweisen.
Der Nachweis ist erfüllt, wenn der Makler dem Auftragnehmer Kenntnisse übermittelt die ihn in die Lage versetzen,
die Verhandlungen mit dem Ziel des Vertragsabschlusses selbst mit dem Berechtigten zu führen.

Das Aushandeln des Preises ist die eigentliche Aufgabe der Kaufvertragsparteien.

Eine ausreichende Nachweistätigkeit ist immer nur dann erbracht, wenn der Kunde in die Lage versetzt wird,
in konkrete Verhandlungen einzutreten.

Eigentümer und Interessent müssen durch den Makler zusammengeführt werden.
Kommt es durch diese Zusammenführung zum Vertrag, ist der Nachweis erbracht.

Der Vermittlungsmakler hat den Abschluss des späteren Hauptvertrages zu fördern.

Hierzu hat er zwischen den Interessen der Parteien zu vermitteln,
Nachforschungen anzustellen und Unterlagen und Belege zu beschaffen.

Wichtig hierbei ist, dass der Vermittlungsmakler seiner Aufgabe als neutraler Mittler zwischen
den Parteien nachkommt.

Er hat zwar die Entscheidungsmöglichkeiten der Parteien zu fördern, jedoch hat er alles zu unterlassen,
was seine Neutralität gefährden könnte.

Der Auftrag

Der allgemeine Maklerauftrag (Normalauftrag) eröffnet dem Makler die Möglichkeit ein zur Vermietung oder zum Verkauf anstehendes Objekt
einem Interessent nachzuweisen oder zu vermitteln.

Der Auftraggeber kann selbst aktiv werden und weitere Makler einschalten.

Der einfache Alleinauftrag unterscheidet sich in folgender Weise von dem normalen Maklervertrag:
Pflicht des Auftraggebers ist, keinen weiteren Makler einzuschalten, Pflicht des Maklers ist ein intensiver Einsatz,
für die Verschaffung möglichst günstiger Vertragsbedingungen.

Der Auftraggeber kann weiterhin selbst aktiv werden.

Beim qualifizierten Alleinauftrag wird dem Auftraggeber das Eigengeschäft untersagt.
Der Auftraggeber muss aufgrund von Verweisungsklauseln sämtliche Interessenten an den Makler verweisen,
oder/und durch Hinzuziehungsklauseln den Makler zu Verhandlungen mit Interessenten hinzuziehen.

Der einfache und qualifizierte Maklerauftrag bedürfen der Schriftform (§ 125 Satz 1 BGB).

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